Eine kleine Vereinsgeschichte

* 1984/85 initiieren Jochen Bräutigam und Frank Lorenz in der Auerbacher Jahnturnhalle ein regelmäßiges Karatetraining, an dem fünf Personen teilnehmen. Die anderen Karateka sind; Werner Schüler, Holger Hanke und Andreas Hermann. Offiziell bezeichnet sich die Gruppe als „Allgemeine Sportgruppe“, da Karate als Sport durch die staatlichen Organe nicht geduldet wird.

* 1985, erster Kontakt zu einer Zwickauer Karategruppe.

* Sept. `86, Eintritt in die BSG von „Kinella Ellefeld“. Erste offizielle Werbung für Neumitglieder im Lokalteil der „Freien Presse“. Der im Artikel genannte Sektionsname „Karate“  stößt auf herbe Kritik seitens der Betriebsleitung und anderer Behörden.

* 9.-11.10. `87, die mittlerweile größere Auerbacher Karategruppe richtet ihr erstes Trainingslager aus. Es nehmen Gäste aus Zwickau, Cottbus, Meiningen, Gera, Freital, Borna und Riesa teil.

Die Karateszene der DDR profiliert sich zunehmend und wird zumindest in einigen Städten seitens der Behörden toleriert.

* Herbst `87, erste Prüfungen von Auerbacher Karateka bei Axel Dziersk (zu dieser Zeit einziger Karateka der DDR, der durch eine Prüferlizenz des Karateweltverbandes WUKO prüfungsberechtigt ist; er legte seine Lizenz während mehrerer Auslandsaufenthalte ab).

* Herbst `89, 2. Dan Peter Zäch aus Selb (Bayern) nimmt Kontakt mit den Zwickauer und Auerbacher Karateka auf und gibt in Auerbach das erste Trainingslager, dass von einem Danträger ausgerichtet wird.

* Herbst ´89, Karate wird in der DDR offiziell als Sport zugelassen.

* 24.10.`89, erste und letzten DDR-Karatemeisterschaft in Leipzig

* 28.05. ´90, das Auerbacher Karatedojo wird eingetragener Verein (e.V.) und nennt sich jetzt offiziell „Shotokan Karate Dojo Auerbach/Vogtl. e.V.

* 1990/91, nach der Wiedervereinigung Deutschlands werden in Sachsen die Sportstrukturen der BRD übernommen. Das Dojo tritt dem Deutschen Karate Verband (DKV) bei.

* 12.12. ´91, um das traditionelle Karate- Do besser praktizieren zu können, wechselt das Dojo vom Sportkarateverband (DKV) zum Shotokan Karate International Deutschland (S.K.I.D.).

* 11.- 12.04.´92, erstes Trainingslager mit dem S.K.I.D.- Bundestrainer Akio Nagai Shihan in Auerbach. Das Dojo erhält den Namen eines berühmten japanischen Feldherrn des Mittelalters; TAKEDA SHINGEN.

* Sommer `93, Andreas Hermann wird in den Kader des  Verbandes berufen.

* 13.11.`93, erste Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft des S.K.I.D.

* 18.05.`94, erste bedeutende Platzierung eines Auerbacher Karateka; Frank Unger wird bei der 19. DM des S.K.I.D. Erster im Kata- Einzel

* Oktober `95, das Dojo wird von mehreren Firmen gesponsert und kann deshalb einen Vereinsbus erwerben.

* 18.05. ´96, Dojo- Leiter Andreas Hermann belegt beim Nachwuchstunier des S.K.I.D. in Oberkochen den 1. Platz im Einzel Kata und Kumite.

* 28.05. `95, das MDR- Fernsehen berichtet im Rahmen der Sportsendung „Arena“ in einem Kurzbeitrag über das Dojo Takeda.

* Juni ´96, das Dojo trennt sich von Frank Lorenz, da er gegen die Interessen des Dojo`s agiert. Mit ihm verlassen fünf weitere Karateka das Dojo. Sie gründen in Rodewisch eine Abteilung Karate im Judoverein Ippon.

* August `96, 2. Trainingsaufenthalt auf Schloß Augustusburg mit 40 unsere Karatekas

* 21.- 23.12. ´96, Kombinierter Karate- Aikido- Lehrgang mit Richard Eberl (3. Dan Aikido). Für die Auerbacher Karateka sind es die ersten Lehrstunden im Aikido.

* 15.- 16.03. ´97, Takeda richtet einen bundesweiten Lehrgang mit Bundestrainer Akio Nagai Shihan aus. Das Nationalteam, dass zur WM in Mailand starten soll, ist auch anwesend. Es kommen 128 Karateka aus ganz Deutschland- bis dahin Teilnehmerrekord.

* 23.03. `97, Andreas Hermann besteht die Prüfung zum 1. Dan und ist damit einer der ersten Schwarzgurte in Auerbach und Umgebung.

* 07.- 24.08. `97, 13 Karateka unternehmen eine Fahrradtour von Auerbach nach Bornholm. Kontakte zum JKA- Dojo von Roenne werden geknüpft.

* Ende September `98, das Dojo Takeda soll die Deutsche Meisterschaft des S.K.I.D. ausrichten, wegen unzureichender, organisatorischer Unterstützung seitens des Verbandes sagen die Auerbacher diese Veranstaltung ab. Im Zusammenhang mit weiteren, hauptsächlich organisatorischen Problempunkten, erklären sie Ihren Austritt aus dem S.K.I.D.

* Oktober `98, Tino Michaelis (verließ 1996 mit Frank Lorenz den Verein) wird wieder ins Dojo aufgenommen. Tino, der die Trainings- und Vereinsarbeit im Wesentlichen allein erledigte, wechselt resigniert mit fünf seiner Schüler zum Dojo Takeda. Das Rodewischer Dojo Yamato existiert damit als Traingsgruppe nicht mehr.

* Oktober `98, zweite (Bus-) Fahrt nach Bornholm mit 8 Karateka

* Anfang November `98, nach einem ausführlichen Gespräch mit Nagai Shihan und weiteren Vorstandsmitgliedern revidiert Dojoleiter Andreas Hermann in Übereinstimmung mit den Mitgliedern des Vereins die Kündigung der Mitgliedschaft.

* 02.04. `99, Sächische Nachwuchsmeisterschaft des S.K.I.D. wird in Dresden ausgerichtet. Für das Auerbacher Dojo starten 13 Karateka.

* Mai `99, Andreas Hermann nimmt am Länderkampf (Portugal, Slowenien, Deutschland und Italien) in Porto (Portugal) teil

* Juli `99, Sommergasshuku in Dresden mit Weltcheftrainer Shihan Hirokazu Kanazawa

* März 2000, Andreas Hermann nimmt am Länerkampf in Turin (Italien) teil. Italien, Holland, Deutschland und Italien entsenden ihre Herren- Nationalteams.

* 19.- 23.04. 2000, Weltmeisterschaft der S.K.I.F. auf Bali (Indonesien). Andreas Hermann gehört zu den Startern der Deutschen Nationalmannschaft.

* 17.07. 2000, Vogtlandspiele in den Sommersportarten. Erstmals wird auch Karate ausgerichtet. 11 Auerbacher Karateka nehmen teil.

* 07.- 09.10. 2000, Trainings- und Freizeitaufenthalt von 23 Vereinsmitgliedern in der Jugendherberge in Thale.

* Oktober 2000, das Takeda Dojo organisiert einen Japanisch Kurs an der Volkshochschule in Auerbach. An diesem Kurs , der in seiner Art erstmalig im Vogtland angeboten wird, nehmen auch sechs Nichtvereinsmitglieder teil.

* Februar `01, Gäste aus Dresden kommen zum Kinderlehrgang nach Auerbach

* Oktober `01, Auerbacher erleben Premiere beim 1. Erzgebirgscup in Olbernau

Im selben Monat ist Andreas Hermann bei der EM in Kopenhagen dabei.

* Juli `02, Erneuter Aufbruch mit dem Fahrrad nach Bornholm

* Juli `02, Andreas Hermann legt erfolgreich die Prüfung zum 2. Dan ab,

Tino Michaelis besteht die Prüfung zum 1. Dan.

* April `03, dass Auerbacher Dojo richtet die Nachwuchsmeister des S.K.I.D. aus

* Juli `03, das Sommergasshuku wird zum ersten Mal im Waldpark Grünheide ausgerichtet. Durch die schöne Lage freuen sich unsere Gäste immer wieder darauf hierher kommen zu können.

* 2003, Die Krafträume in der Jahnturnhalle werden für unsere Zwecke zur Nutzung hergerichtet.

* 21.05. `04, Fahrradtour zum Fichtelberg und Übernachtung in der Jugendherberge.

* 11.06. `04, Die Karate- Wettkämpfe den Vogtlandspielen in Plauen werden vom Auerbacher Dojo und Shuri Reichenbach ausgerichtet.

* Juli `04, zum zweiten Mal richtet unser Dojo das Sommergasshuku aus.

* 16.- 17.10. `04, 24 Stundentraining in der Seminarturnhalle

* 05.- 07.05. `05, Fahrt nach Rabenberg

* 14.05. `05, Pfingstlehrgang in Auerbach

* 10.06. `06, Vogtlandspiele in der Seminarturnhalle Auerbach

* 05.08. `07, wir nehmen am Festumzug zur 725 Jahr- Feier der Stadt Auerbach teil.

* 05.10. `07, Grillen, Tischtennisturnier und Japanvortrag im Waldpark Grünheide.

*Pfingsten `08, Kajakausflug; wir paddeln von Bad Steben nach Pirna zum Pfingstlehrgang.

* 16.- 19.07. `09, unser drittes Sommergasshuku in Grünheide

* Jahresabschluss 2009, wir unternehmen eine Brückenwanderung von der Göltzschtalbrücke zur Elstertalbrücke. Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“

* 30.10. ´10, Deutsche und Nachwuchs Meisterschaft des S.K.I.D. in der Göltzschtalhalle in Rodewisch

* Nikolaus 2013, erster Vereinsausflug nach Hersbruck in die Edelweißhütte und drei Tage Training mit dem örtlichen Dojo

* 2014, zum 30-Jährigen Dojojubiläum richten wir wieder das alljährliche Sommergasshuku aus.

* Jahresabschluss 2014, wir gehen Eislaufen und anschließend gibt es ein ordentliches Wintergrillen